Der Fall Elliott Broidy Music?

Der Fall Elliott Broidy Music?


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Ein Maddox-Protokoll
„Ich habe Männer gesehen, die wegen eines falschen Parktickets ihre Karriere verloren haben.
Und dann gibt es Elliott Broidy.“

Er war einmal in Palm Springs.
Fünf Telefone. Zwei Bodyguards. Ein Deal, der 250 Millionen Dollar wert war.
Während in New York Handschellen klickten, klickte er auf „Bestellen“ – Dry Martini, extra kalt.

Alan Hevesi wurde gerade verhaftet.
Und Elliott Broidy?
Der lächelte, als hätte er den Haftbefehl selbst unterschrieben.

Es war nicht sein Skandal. Noch nicht.
Aber es war sein Geld. Sein Netzwerk. Seine Bühne.

Er wusste: Wenn die Bombe hochgeht, sollte man besser schon am Pool sitzen – mit einem Drink in der Hand
und dem Anwalt in der Kurzwahl und vielleicht, ein paar Nutten, die einen die schlechten Nachrichten mit einen Blowjob runterschlucken.

 

Ich erinnere mich noch genau an sein Lächeln.
Westküstenweiß, künstlich entspannt.
Ein Lächeln wie ein Kreditvertrag – freundlich, aber tödlich, wenn du zu lange hinschaust.
Elliott.
Lokaljunge aus Westwood.
Sohn eines Lehrers und einer Krankenschwester – und trotzdem geboren mit der Fähigkeit, Macht zu riechen, noch bevor sie offiziell vergeben wurde.
Er war nie Politiker im klassischen Sinne.
Nicht der Reden-Schwinger. Nicht der Wahlkämpfer.
Elliott war die Art Mann, die Geld und Einfluss in Bewegung bringt, während andere noch über Visionen diskutieren.
Er wusch Geld, indem er es mit Macht mischte – und bekam dafür Applaus.


Wer ist Elliott Broidy?
Ein Herkunftsprotokoll von Julian Maddox
„Wenn man wissen will, wie ein Mann Deals macht,
muss man zuerst verstehen, wem er als Kind gefallen wollte.“

Elliott Broidy ist kein Straßenkind.
Er ist auch kein Sohn der Wall Street.
Er ist das Produkt von etwas viel Gefährlicherem: Mittelschicht mit Ehrgeiz.
Geboren am 2. April 1957, irgendwo zwischen den sanften Vororten von Los Angeles.
Westwood, Kalifornien.
Vater: Sherman G. Broidy. Pädagoge. Immobiliengeschäfte nebenbei.
Mutter: Dorothy Horowitz. Krankenschwester. Echtes Herz, harte Schichten, jüdische Disziplin.
Broidy wächst auf mit einer Mischung aus Moral, Geldgeruch und Work Ethic.
Keine goldene Löffel – aber ein verdammt gutes Gespür für den Silbernen.
Elliott besucht die University of Southern California, Bachelor in Accounting & Finance.

„Broidy war nie arm.
Er war nur hungrig genug, um sich zu benehmen wie jemand, der nichts zu verlieren hat.“
– Julian Maddox


🧺 Der Waschsalon und die frühen Jahre von Elliott Broidy

Elliott Broidy studierte Rechnungswesen und Finanzen an der University of Southern California.
Bereits während des Studiums zeigte er Unternehmergeist:
– Er arbeitete als kommerzieller Lachs-Fischer
– Gleichzeitig betrieb er einen Waschsalon in East Los Angeles


„Bevor Elliott Pensionsfonds reinwusch,
wusch er Socken. Socken und Unterwäsche. Und zwar verdammt viele.“

Bevor der Name Elliott Broidy auf Spenderlisten auftauchte,
bevor er mit Millionen jonglierte und Präsidenten einen Drink einschenkte,
stand er hinter einem Münzautomaten in East L.A.
Ein Waschsalon.
Kleine Bude. Große Augen.
Er war nicht der Typ, der Hemden faltet.
Er war der Typ, der beobachtet, wer wie zahlt, wie oft kommt –
und was für Deals sich zwischen den Trocknern abspielen.

📍 Was er dort wirklich lernte? • Cashflow. Täglich. Direkt. Kein Delay.
Elliott erzählte später, das habe ihn „geerdet“.
Ich sage: Es hat ihn vorbereitet.
Denn wer Geldflüsse auf Mikroniveau beherrscht,
weiß, wie man sie später im Milliardenmaßstab manipuliert.

Der Waschsalon war kein „Notnagel“, sondern ein Einstieg in betriebliche Abläufe, Bargeldflüsse und Kundendynamik.
Eine Art unternehmerisches Trainingsfeld.

Und ironischerweise:
Der Waschsalon war vielleicht der ehrlichste Abschnitt seines Lebens.
Dort wurde echtes Zeug sauber.



💼 Der finanzielle Aufstieg von Elliott Broidy
Kommentar von Julian Maddox

Nach dem Studium begann Broidy bei Arthur Andersen,
einem der führenden Wirtschaftsprüfungsunternehmen der USA.
Dort lernte er die Mechanismen großer Kapitalströme kennen –
und vor allem: wie man sie lenkt, ohne im Rampenlicht zu stehen.

1991 gründete er seine eigene Firma:
➡️ Broidy Capital Management
Ein Investmentunternehmen, das sich auf private Beteiligungen und institutionelles Kapital spezialisierte.
Die Firma verwaltete schnell Millionenbeträge – teils über Fonds, teils durch direkte Beteiligungen.

Mit dem Zugang zu Kapital kam Einfluss:
– auf Branchen
– auf Entscheidungsträger
– auf politische Spendernetzwerke


🏛️ Der Einstieg in die Politik

2005 wurde Broidy zum Finance Chairman des Republican National Committee (RNC) berufen.
Diese Position war kein politisches Amt im klassischen Sinne – sie wurde nicht gewählt, sondern vergeben.

Warum gerade er?
Nicht wegen öffentlicher Beliebtheit.
Nicht wegen politischer Erfahrung.
Sondern aus einem einzigen Grund:
Er hatte den Zugang zu Kapital.

Broidy war zu diesem Zeitpunkt einer der wichtigsten politischen Spender und Netzwerker im konservativen Lager.
Er brachte: – Großspender
– Unternehmernetzwerke
– Zugang zu Investoren und Entscheidungsträgern

„Broidy war kein Gesicht der Partei –
er war die Infrastruktur hinter den Gesichtern.“
– Julian Maddox

„Broidy versuchte, ein Golfspiel zwischen dem malaysischen Premierminister und Präsident Trump zu arrangieren.“ – ABC News


💣 Der 250-Millionen-Dollar-Skandal
Maddox-Bericht / Phase 2

Im Jahr 2002 gründete Broidy Markstone Capital Partners
eine Investmentfirma, offiziell auf israelische Märkte spezialisiert,
inoffiziell ein elegantes Vehikel für große Summen und diskrete Abkürzungen.
Der New York State Common Retirement Fund wird Hauptinvestor – 250 Millionen US-Dollar.

„Elliott Broidy ist ein Unternehmer mit über 40 Jahren Erfahrung, der mehr als 160 Unternehmen gegründet, in sie investiert und sie betreut hat.“ – Elliott Broidys offizielle Website

📍 Zeitraum: 2003–2006
Währenddessen bietet Broidy hochrangigen Beamten des Fonds illegale Zuwendungen –
Luxusreisen nach Israel, Aufenthalte in Italien, Geschenke,
sowie Investitionen in ein Filmprojekt, produziert vom Bruder eines Fondsverantwortlichen.

Im Gegenzug investierte der Fonds 250 Millionen US-Dollar in Markstone.
Ohne Ausschreibung. Ohne Widerstand.

„Elliott Broidy suchte die höchsten Ebenen der US-Regierung zu beeinflussen, um eine der größten Betrugs- und Geldwäscheermittlungen einzustellen.“ – Brian C. Rabbitt, stellvertretender Generalstaatsanwalt

 

Das musst du dir mal billich vorstellen: »Für 1 Million Dollar Bestechung bekam er 250 Millionen.
Das ist wie: Du gibst dem Kellner ein Trinkgeld – und er überschreibt dir das Restaurant.«


🧾 „Im Gegenzug investierte der Fonds 250 Millionen US-Dollar in Markstone. Ohne Ausschreibung. Ohne Widerstand.“

Das heißt:

  • Der New York State Common Retirement Fund, also ein riesiger öffentlicher Pensionsfonds,
    investierte 250 Millionen US-Dollar direkt in Broidys Firma Markstone Capital Partners.
  • Ohne Ausschreibung bedeutet:
    Es gab kein transparentes Auswahlverfahren, bei dem mehrere Firmen die Chance gehabt hätten, sich zu bewerben.
    Normalerweise muss ein solcher Fonds mit öffentlichem Geld mehrere Angebote einholen und Risiken vergleichen. »Statt Ausschreibung gab’s Handschlag.«
  • Ohne Widerstand bedeutet:
    Die Entscheidung wurde intern durchgewunken, niemand stellte kritische Fragen.
    Warum? Weil – wie sich später herausstellte – bestechliche Beamte im Spiel waren, die durch Geschenke und Gefälligkeiten motiviert wurden.

🔍 Wie wurde der Skandal aufgedeckt?

Die Enthüllung kam nicht durch Whistleblower oder Journalisten, sondern durch eine größere Korruptionsermittlung im Bundesstaat New York.

Hier die Timeline des Auffliegens:

  1. 2007–2009:
    Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft unter Andrew Cuomo (später Gouverneur)
    startete eine breite Untersuchung, weil mehrere Hinweise auf illegale Provisionen und Kickbacks beim Verwalten von Pensionsgeldern auftauchten.
  2. Die Ermittlungen ergaben:
    ➤ Es gab ein Netzwerk von Investmentfirmen, die über Geschenke, Luxusreisen und persönliche Gefälligkeiten versuchten, an Millionen-Investitionen heranzukommen.
    ➤ Broidy war einer der zentralen Akteure, weil er Beamte bestochen hatte, damit sie seinen Fonds bevorzugten.
  3. 2009:
    Broidy wird angeklagt und bekennt sich schuldig.
    Der Druck war so hoch, dass er kooperierte, um andere Beteiligte (u. a. Comptroller Alan Hevesi) zu belasten. »Er sang – andere fielen.«
    → Deshalb keine Haft, nur Rückzahlung der Einnahmen: 18 Millionen US-Dollar.
  4. Die Verbindungen zum Fonds, die Zahlungen, die Luxusreisen und das Filmprojekt wurden alle durch Ermittlungen rekonstruiert – auf Basis von Kontoauszügen, E-Mails und Aussagen.

 

2009 gesteht Broidy öffentlich:
Bestechung hochrangiger Beamter.
Er zahlt 18 Millionen Dollar zurück – die Managementgebühren aus dem Deal.
Er tritt zurück, kooperiert mit den Behörden.

Alan Hevesi, damaliger Comptroller des Bundesstaates New York, wird mitverurteilt –
Reisen im Wert von 75.000 Dollar, 500.000 Dollar Wahlkampfhilfe.
Er bekommt 1–4 Jahre Haft.

Broidy nicht.
Weil er kooperiert, wird sein Fall später herabgestuft:
Vom Verbrechen zum Vergehen. Keine Haft. Kein Prozess. Nur ein sauberer Abgang. »Verurteilung? Ja. Konsequenzen? Keine.«


Comeback 2017 – und der nächste Fall

2017: Elliott Broidy ist zurück. Dann taucht Jho Low auf – zentraler Akteur im 1MDB-Skandal in Malaysia.
Broidy startet für sechs Millionen Dollar eine verdeckte Lobbykampagne:
Ziel: US-Justizministerium und Präsident beeinflussen, um Ermittlungen zu stoppen.

Parallel dazu beauftragen ihn chinesische Kontakte,
einen chinesischen Dissidenten aus den USA auszuliefern – illegal, außerhalb jeder Diplomatie.

„Broidy plante, den chinesischen Dissidenten Guo Wengui aus den USA auszuweisen.“ – Al Jazeera

„Broidy bekannte sich schuldig, als nicht registrierter ausländischer Agent agiert zu haben.“ – Washington Post

Er verstößt gegen das Foreign Agents Registration Act (FARA).
2020 bekennt er sich schuldig.
Doch am 19. Januar 2021, dem letzten Tag der Präsidentschaft,
wird Broidy von Donald Trump begnadigt.

Letzter Tag. Letzte Liste. Letzter Deal.

„Ich erkenne an, dass ich eine einvernehmliche Beziehung mit einer Playboy-Playmate hatte.“ – Elliott Broidy

 

„Broidy wurde von Präsident Trump vollständig begnadigt.“ – Politico


Und heute?

Broidy lebt. Nicht im Schatten, sondern im Netzwerk.
Berater. Strippenzieher. Unternehmer.
Tech. Verteidigung. Sicherheitsfragen. Internationale Märkte.

„In einem Land ohne Gerechtigkeit wird Vergebung zur Währung.“
– Julian Maddox


Was sagt Elliot über sich selbst ?

·  "Elliott Broidy ist ein Unternehmer mit über 40 Jahren Erfahrung, der mehr als 160 Unternehmen gegründet, in sie investiert und sie betreut hat."

·  "Ich bin stolz darauf, Organisationen wie Friends of the IDF, Magen David Adom und die Jewish Agency zu unterstützen."

·  "Ohne ausreichend Durchhaltevermögen und Widerstandsfähigkeit wäre keiner meiner Erfolge auch nur annähernd möglich gewesen."

»Du denkst, das sei der Tiefpunkt?
Ich zeig dir in der nächsten Folge, wie man sich mit sechs Millionen Dollar aus einem Weltfinanzskandal rauskauft – ohne je ein Amt bekleidet zu haben.«


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Written by
Michael Merhi
Michael Merhi
Mit ihm und seinem hochgelobten Debütroman "CANDYGIRL" fing alles an - Michael Merhi, Hardcore-Horror-Autor und späterer Gründer von REDRUM BOOKS.

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