Ich hab Dragon Ball Z gesehen. Jetzt hör ich Stimmen.

Ich hab Dragon Ball Z gesehen. Jetzt hör ich Stimmen.

Und sie sagen: »AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHH!!!« Für drei Folgen. Und dann passiert...


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Vernichtungsmodus aktiviert.
Ich bin Yumi.


💥 Dragon Ball Z

Titel:
»Ich hab Dragon Ball Z gesehen. Jetzt schrei ich Leute an, um mich zu verwandeln. Meistens scheiterts.«

📅 Anime-Start: 1989.
Und trotzdem läuft die Serie immer noch.
Wie eine toxische Beziehung mit Power-Ups statt Therapie.

⚡ Einstieg:

Goku steht da.
Schaut ernst.
Bösewicht lacht.
Kamera zoomt.
Musik ballert.
Und dann…
SCHREIT ER.

Und dann wieder.
Und wieder.
Und wieder.
DREI FOLGEN LANG.
Ich hab währenddessen Nudeln gekocht, mein Zimmer geputzt,
und eine toxische Freundschaft beendet.
Goku?
Schreit immer noch.

🧠 Die Handlung?

»Bösewicht kommt.
Alle sterben fast.
Goku kommt.
Goku schreit.
Goku gewinnt.
Nächster Bösewicht.«

Wenn du Dragon Ball Z zusammenfassen willst:
Mach 40 Liegestütze, schrei dabei “KAMEHAMEHA”
und vergiss dann, warum du angefangen hast.

Das ist exakt das Seriengefühl.

 

🧔 Goku:

Der größte Held mit dem kleinsten Gehirn.
Er rettet die Welt.
Aber kann sich nicht merken, dass seine Frau sauer ist.
Oder dass sein Kind zur Schule müsste.
Er ist basically ein Crossfit-Dude mit Weltrettungskomplex
und dem IQ eines Regentropfens.
Aber hey –
Powerlevel über 9000!
(Was auch immer das bedeuten soll. Ich hab Mathe gehasst.)

👶 Gohan:

Wurde uns verkauft als »das nächste große Ding«.
Was haben wir bekommen?
Ein Schüler mit Daddy-Issues,
der lieber Hausaufgaben macht als Frieza zu verprügeln.
Bro, du warst Super Saiyajin.
Und jetzt bist du Literaturstudent mit Trauma.

🧟‍♂️ Wiederbelebungen:

Ich schwöre, in Dragon Ball Z ist der Tod kein Konzept.
Es ist ein verdammter Urlaub.
Jemand stirbt?
Kein Problem, ruf Shenlong an.
Wunsch frei.
Wieder da.
Wieder tot.
Wieder zurück.

Game of Thrones hätte hundert Staffeln mehr gehabt,
wenn Toriyama den Plot geschrieben hätte.

💤 Pacing:

Die Kämpfe gehen Ewigkeiten.
Nicht wegen Taktik.
Sondern weil jede Bewegung
fünfmal
aus acht Perspektiven gezeigt wird.
Ich hab mir mal ’ne ganze Arc angesehen –
und am Ende waren alle an der gleichen Stelle wie vorher.
Nur mit mehr Stirnadern.

🧨 Letzter Satz:

Wenn ich nochmal einen Mann sehe,
der sich verwandelt, indem er brüllt,
ruf ich John Wick an!

Nächste Review?
Tokyo Revengers.
Spoiler: Ich prügel die Handlung zurück in den Mutterleib.

Ich hab One Punch Man gesehen und bin super enttäucht!
Ich bin Yumi und wurde von einem glatzköpfigen Emoji mit Umhang enttäuscht, der aussieht wie das Maskottchen von einem Proteinshake in der Midlife-Crisis.

Hashtags:
#OnePunchMan #Anime #YumiNakamura #Saitama #Action

 


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Written by
Michael Merhi
Michael Merhi
Mit ihm und seinem hochgelobten Debütroman "CANDYGIRL" fing alles an - Michael Merhi, Hardcore-Horror-Autor und späterer Gründer von REDRUM BOOKS.

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